26. April 2026
Deutliches Ja zum Planungs- und Projektierungskredit
Der Antrag für einen Planungs- und Projektierungskredit über 1.4 Mio. Franken zur Erweiterung und Teilsanierung der Sekundarschule Halingen ist an der Urnenabstimmung vom 26. April 2026 klar angenommen worden. 604 Stimmberechtigte sagten Ja, 331 lehnten die Vorlage ab. Die Beteiligung an der Abstimmung betrug 24 Prozent.

Die Planungs- und Projektierungsarbeiten für die Sekundarschule Halingen können nach der Zustimmung zur Kreditvorlage in Angriff genommen werden.
Die behördenübergreifende Steuergruppe würdigt dieses deutliche Verdikt als starkes Zeichen des Vertrauens in die gemeinsame Schulraumentwicklung und als Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Der Entscheid schafft eine verlässliche Grundlage für die nächsten Schritte und gibt der bevorstehenden Planungs- und Projektierungsphase die notwendige politische Legitimation.
Festlegung des
Planungsverfahrens
Auf Basis des
Abstimmungsergebnisses wird die Sekundarschulbehörde Halingen als
Auftraggeberin – nach der Konsultation der Steuergruppe – das Planungsverfahren
festlegen. In einem nächsten Schritt beginnt die eigentliche Projektierung.
Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges, funktionales und breit abgestütztes
Projekt zu erarbeiten. Es soll den schulischen, betrieblichen und
gesellschaftlichen Anforderungen langfristig gerecht werden.
Baukommission mit
externen Experten
Mit den Vorbereitungen
des Planungsverfahrens sowie dem späteren Bauprojekt wird eine Baukommission
beauftragt, welcher Vertreter der Sekundarschulbehörde sowie Planungs- und Bauexperten
angehören werden. Im Sommer 2026 soll die Planung gemäss den Vorgaben für
öffentliche Beschaffungen ausgeschrieben werden. Im Herbst 2027 werden die
Stimmberechtigten über einen Kreditantrag für Provisorien als Übergangslösung
befinden. Im Frühjahr 2028 folgt dann die Abstimmung über den Baukredit. Im
Jahr 2031 soll die erweiterte und sanierte Schulanlage Halingen inklusive
Dreifach-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung in Betrieb genommen werden.
Vier zusätzliche
Klassen bis 2029
Ausgangspunkt des
Projekts sind die deutlich steigenden Schülerzahlen im Schulkreis Halingen –
bis 2029 müssen vier zusätzliche Klassen eröffnet werden – sowie der
ausgewiesene Sanierungsbedarf der bestehenden Schulanlagen. Vor diesem
Hintergrund wurde der Planungsprozess in den vergangenen Jahren schrittweise angegangen
und breit abgestützt. Die Steuergruppe bezog die Bevölkerung frühzeitig ein.
Sie führte öffentliche Informationsveranstaltungen durch und richtete mit der
Resonanzgruppe ein beratendes Gefäss ein, in dem Vertreterinnen und Vertreter
aus Bevölkerung, Vereinen, Gewerbe und Politik ihre Perspektiven einbringen können.
Die Rückmeldungen aus diesen Mitwirkungsformaten flossen direkt in die
Weiterbearbeitung ein, beeinflussten die Ausgestaltung der Machbarkeitsstudien
und führten zur vertieften Prüfung verschiedener Varianten.
Deutliches Signal aus
der Bevölkerung
Ein erster wichtiger
Meilenstein war die Konsultativabstimmung an der Schulgemeindeversammlung vom
24. März 2026, die mit einer Rekordbeteiligung durchgeführt wurde. Dabei sprach
sich eine klare Mehrheit für die Realisierung einer Dreifach‑Sporthalle mit Mehrzwecknutzung am Standort Halingen
aus. Dieses deutliche Signal aus der Bevölkerung bildete die Grundlage für den nun
angenommenen Planungs- und Projektierungskredit. Mit dem Ja an der Urne vom 26.
April 2026 kann die Schulraumentwicklung in Halingen nun konsequent und
vorausschauend weitergeführt werden.