25. März 2026
Deutliches Verdikt für eine Dreifachhalle am Standort Halingen
Die Schulgemeindeversammlung der Sekundarschule Halingen vom 24. März 2026 verzeichnete mit 497 anwesenden Stimmberechtigten eine Rekordbeteiligung. Mit 379 Stimmen sprach sich eine deutliche Mehrheit konsultativ für eine Dreifach-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung am Standort Halingen aus. Das klare Verdikt bildet die Grundlage für den Planungs- und Projektierungskreditantrag über 1.4 Mio. Franken, über den die Stimmberechtigten am 26. April 2026 an der Urne entscheiden werden.

Sekundarschulpräsident Markus Müggler verkündet das deutliche Resultat der Konsultativabstimmung.
Die Schulgemeindeversammlung, die aus Kapazitätsgründen ausnahmsweise in der Mühliturnhalle Matzingen stattfand, stiess auf aussergewöhnlich grosses Interesse. 497 Stimmberechtigte und viele Gäste fanden sich ein, wobei rund 160 Personen die Versammlung mittels Audio-Übertragung in der Pausenhalle verfolgten. Um die Veranstaltung möglichst effizient abzuhalten, wurde die Konsultativabstimmung vorgezogen.
Die Stimmberechtigten gaben insgesamt 491 gültige Stimmen ab. Davon entfielen 379 Stimmen auf die Variante B (Dreifach-Mehrzweckhalle in Halingen), 68 auf Variante A (Dreifach-Mehrzweckhalle in Matzingen) und 44 auf Variante C (Doppelturnhalle in Halingen ohne Mehrzwecknutzung). Damit setzte die Bevölkerung ein deutliches Zeichen für die Realisierung der Dreifach-Sporthalle am Standort Halingen. Das Konsultativvotum ist zwar rechtlich nicht bindend, bildet aber die politische Leitlinie für die weitere Planung.
Ein wichtiger Meilenstein
Für die
behördenübergreifende Steuergruppe ist das deutliche Resultat ein wichtiger
Meilenstein. Sekundarschulpräsident Markus Müggler zeigt sich erfreut über die
Klarheit des Verdikts: «Das klare Resultat für Variante B ist für uns ein starkes
Zeichen und erleichtert die weitere Planungsarbeit enorm.» Die ausserordentlich
grosse Beteiligung unterstreiche zudem das hohe Interesse der Bevölkerung an der zukünftigen Schul- und
Sportinfrastruktur im Schulkreis. Das nun vorliegende Votum ermöglicht es der Steuergruppe,
den Planungs- und Projektierungskreditantrag über 1.4 Mio. Franken
zielgerichtet auszuarbeiten und auf die Bedürfnisse der Variante B abzustimmen.
Schule und Sport zentral in Halingen
Die Variante B sieht die
Realisierung einer modernen Dreifach-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung direkt
beim Sekundarschulzentrum Halingen vor. Die Halle wird nach Thurgauer Norm
erstellt und erfüllt sowohl die
kantonalen Richtlinien als auch die bundesrechtlichen Anforderungen an eine zeitgemässe Sportinfrastruktur. Sie
wird so konzipiert, dass sie nebst dem obligatorischen Schulsport auch als
Mehrzweckraum für kulturelle Anlässe, Vereinsveranstaltungen,
Wettkämpfe und
politische Versammlungen eingesetzt werden kann.
Der Standort Halingen bietet deutliche Vorteile im täglichen Schulbetrieb. Der Sportunterricht findet künftig direkt am Schulstandort statt, was zusätzliche Wege nach Matzingen überflüssig macht und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler erhöht. Bauliche Synergien zwischen Schulhaus, Sporthalle, Aula und Aussensportanlagen erleichtern den Betrieb, während Veranstaltungen ausserhalb der Wohnquartiere stattfinden können. Die Machbarkeitsstudie veranschlagt das Investitionsvolumen der Variante B auf rund 35 Mio. Franken (± 25 Prozent).
Geordnete Rekordversammlung dank
Sicherheitskonzept
Zur Durchführung der
Schulgemeindeversammlung wurde aufgrund der erwarteten Rekordbeteiligung ein
umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet. So verfügte die Schulbehörde über eine
Bewilligung der kantonalen Gebäudeversicherung für die einmalige Nutzung der
Mühliturnhalle mit bis zu 400 Personen. Unterstützend vor Ort waren ein
Sicherheitsdienst sowie die Feuerwehr Matzingen-Stettfurt mit Evakuations- und
Ersthelfern. Die Eingangskontrolle stellte sicher, dass Stimmberechtigte und
Gäste korrekt erfasst wurden, bevor sie den Saal betraten. Die Versammlung
konnte ruhig, sicher und ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.
Ausblick auf die Urnenabstimmung vom 26. April
2026
Auf Grundlage des
klaren Konsultativentscheids bereitet die Steuergruppe nun die Vorlage für den
Planungs- und Projektierungskreditantrag vor, über den am 26. April 2026 an der
Urne abgestimmt wird. Bei einer Annahme wird anschliessend ein
Architekturwettbewerb lanciert, gefolgt von der Ausarbeitung des Vorprojekts
und einem späteren
Baukreditantrag. Ziel ist es, die benötigten zusätzlichen Schul- und Sportkapazitäten bis 2031 in
Betrieb nehmen zu können. Zwischenzeitlich werden Provisorien nötig sein,
um den Schulbetrieb mit stark wachsenden Schülerzahlen sicherstellen zu können.